Nachdem es in der letzten Zeit hier etwas still war, möchte ich mal wieder an einer Blogparade teilnehmen. Der
Internetblogger fragt, welche der diversen Google Dienste man so verwendet und warum. Na dann mal los.
Nutzt ihr überhaupt Google-Tools und wenn nicht, warum nicht und wenn ja, aus welchen Gründen?
Ja, die nutze ich. Sehr viele sogar. Warum? Weil sie mir den entscheidenden Mehrwert bieten und allesamt kostenlos sind.
Welche Vorteile und Nachteile ergeben sich dabei?
Vorteile: Die Tools machen mir eine Menge Spaß. Ich spare eine Menge Geld. Ich weiß woher die Sachen kommen, die ich nutze.
Nachteile: Die Abhängigkeit von Google steigt natürlich mit jedem Dienst/Tool mehr. Die Innovationsgeschwindigkeit bei einmal gelaunchten Sachen ist nicht sehr groß. Dazu muss man auch die Vorstellung begraben, das ausgerechnet das Feature das man sich selbst am sehnlichsten wünscht, überhaupt jemals implementiert wird.
Welche Tools sind es im Einzelnen mit Kurzerklärung und eurem Nutzungsumfang?
Uff, das wird eine lange Liste. Die Kurzerklärung spare ich mir mal. Ich denke die meisten Google-Dienste dürften keine Unbekannten sein.
- Google Mail verwende ich mehrmals täglich, vor allem weil es für mich keine bessere Möglichkeit zur E-Mailverwaltung gibt. Google Mail setze ich mittlerweile in der Google Apps-Version ein.
- Den Google Reader hab ich auch jeden Tag in Gebrauch um mir schnell und komfortabel einen Überblick über News der von mir abonnierten Webseiten und Blogs zu verschaffen.
- Der Google Kalender ist seit kurzem der zentrale Dreh- und Angelpunkt meiner Termin- und Aufgabenwelt. Den Terminkalender verwende ich natürlich mehrmals täglich, ebenfalls in der Google Apps-Version.
- AdSense um ein paar Cent mit dem Blog dazu zu verdienen. Ich verwende AdSense wöchentlich, mein Blog eher täglich. Dieser Dienst steht momentan auf dem Prüfstein.
- Alerts verwende ich um mich über ein paar Themen informieren zu lassen, sobald Google davon erfährt. Die Alerts verwende ich so oft, wie Google mir Neuigkeiten schickt. Derzeit wöchentlich.
- Google Analytics setzt wohl beinah jeder Webseiten-/Blogbetreiber ein. Das was Google dort aus ein paar Zahlen an Berichten generiert, ist schon beeindruckend. Ich weiß aber dennoch nicht, ob ich den Dienst weiterhin verwenden werde. Analytics verwende ich monatlich.
- Blogger, ja ich verwende Blogger. Mehr kann ich dazu im Moment noch nicht sagen. Derzeit verwende ich Blogger eher wöchentlich.
- Die Google Groups sind eigentlich nichts weiter wie der webbasierte Zugang zum Usenet. Es gab Jahre, da war ich im Usenet zu Hause und habe entsprechend professionelle Software eingesetzt. Mittlerweile nimmt die Bedeutung des Usenets ja immer weiter ab. Auch wenn ich das damals niemals unterschrieben hätte, wird es Google sein die das Usenet am Leben erhalten. Die Benachrichtigungen über neue Artikel in den von mir abonnierten Gruppen bekomme ich täglich. Selbst aktiv werde ich eher monatlich.
- In den Lesezeichen speichere ich meine Bookmarks um auf diese überall Zugriff zu haben. Den Service verwende ich täglich.
- In meinem Lokalen Branchencenter verwalte ich die Einträge von Firmen die ich erstellt habe. Das kommt aber eher selten vor.
- Die Google Maps sind der Ersatz für den Atlas, der im Schrank verstaubt. Was immer ich suche, Google Maps weiß ob es das in meiner Nähe gibt. Google Maps habe ich mehrmals täglich im Einsatz
- Das Notizbuch liegt nach einer anfänglichen Euphorie bei mir mittlerweile brach und wird nicht mehr verwendet.
- In den Picassa-Webalben speichert Blogger standardmässig seine Bilder. Ich habe dort auch einige nicht öffentliche Alben liegen. Derzeit nutze ich den Dienst eher selten.
- Google Talk habe ich schon immer nur sporadisch genutzt. Vor kurzem viel der Dienst meinem »Simplify my life«-Projekt zum Opfer gefallen.
- In Google Docs (oder »Text und Tabellen« wie es auf Deutsch heißt) speichere ich hin und wieder einige Dokumente die ich für andere bereitstellen will. Als Office-Ersatz reicht dieses Online-Office noch nicht, vor allem weil es nur rudimentär mit Kopf- und Fußzeilen umgehen kann. Google Docs verwende ich ebenfalls in meinem Google Apps-Account.
- Das Webprotokoll speichert jede Webseite die ich aufrufe für mich ab und ermöglicht mir die Suche nach einer Information, von der ich nicht mehr weiß wann ich sie wo gefunden habe. Dieses Protokoll verwende ich eher jeden Monat mal. Es ist aber gut das es da ist.
- Was gibt es auf YouTube eigentlich nicht? Ich bin immer wieder überrascht, wie viel Nützliches man dort auch finden kann, wenn man nur lange genug sucht. YouTube selbst verwende ich eher wöchentlich.
- Auf meiner Festplatte schlummert die Fotoverwaltungssoftware Picasa2 aus dem Hause Google. Die Software verwende ich wöchentlich und bin mit den Funktionen an sich zufrieden. Unter Linux gibt es bessere Programme, die Picasa nach meinem Umstieg auf jeden Fall ersetzen werden.
- Ebenfalls installiert ist die Google Desktopsuche. Aber eben auch nur installiert. Eigentlich verwende ich die Software so gut wie nie. Damit wäre das Tool prädistiniert deinstalliert zu werden.
- Und last but not least wäre da noch Google Earth das von Version zu Version besser und umfangreicher wird. Ich verwende Google Earth zur Erkundung von interessanten Dingen die sich in meiner Umgebung oder an geplanten Aufenthaltsorten befinden. Die Erde via Google Earth betrachte ich monatlich.
Was muss noch bei den Google-Tools verbessert werden?
Ich wüsste bei jedem Service/Tool mindestens 3 Dinge die man noch verbessern könnte. Die Beantwortung dieser Frage würde den Rahmen dieses Artikels bei weitem sprengen. Das meiste sind jedoch Kleinigkeiten, die ich leicht akzeptieren kann.
Kann ein Webmaster/Blogger sich ausschliesslich auf Google-Tools verlassen?
Ich sage ja, auch wenn es Leute gibt die das niemals tun würden.
Eure 3 favorisierende Google-Tools und Anwendungen?- Google Mail
- Google Reader
- Google Kalender