Es gibt Erfindungen auf dieser Welt die kaum bekannt sind und von denen dementsprechend natürlich nur die Wenigsten profitieren können. Ich persönlich halte RSS-Feeds für eine solche Erfindung. RSS-Feeds sind nun wirklich keine brandaktuelle Erfindung mehr, haben sich aber bisher trotz aller Vorteile nur bei Internetbegeisterten durchgesetzt. Aber eben leider auch nur bei diesen.
Was ist ein RSS-Feed?
Einfach gesagt ist ein RSS-Feed im Grunde nichts weiter als ein Dienst, der über Veränderungen auf Webseiten informiert. Solche Veränderungen können neue, aber auch veränderte/aktualisierte Artikel und Beiträge sein. Mittlerweile verfügt eigentlich jede mir bekannte Webseite über einen solchen RSS-Feed, der sich meist mit wenigen Klicks in einem sogenannten Feedreader abonnieren lässt.
Was ist ein Feedreader?
Der Feedreader selbst dient erst einmal der Verwaltung aller abonnierten Webseiten und Blogs. Im Feedreader werden dann auch die neuen Artikel der abonnierten Webseiten angezeigt, die sich dann bequem direkt im Feedreader lesen lassen.
Der Vorteil ist, das man den Überblick über zahlreiche Webseiten und Blogs behalten kann, ohne die einzelnen Seiten jeden Tag aufs neue aufrufen zu müssen. Denn neue/geänderte Artikel werden ja direkt im Feedreader angezeigt.
Das folgende Video zeigt das noch einmal in Wort und Bild. Dabei werden auch gleich zwei gängige Feedreader vorgestellt. Mein bevorzugter Feedreader - der Google Reader - ist übrigens auch dabei. Eine Liste weiterer Feedreader kann hier eingesehen werden.
Der RSS Awareness Day: 1. Mai
Um das Thema RSS bekannter zu machen, haben die Macher der Daily Blog Tips den 1. Mai zum RSS Awareness Day erklärt. Eine eigens eingerichte Webseite bemüht sich um verständliche Erklärungen und wirbt um möglichst viele Unterstützer dieser Aktion.
Ein erstes Ergebnis dieser Aktion kann auch bereits betrachtet werden. Ein sehr gut gemachtes Video erklärt (in Englisch) wie RSS funktioniert und welche Vorteile diese Technologie hat.
Mein Beitrag
Ich selbst präsentiere den RSS-Feed von gaehn.org mittlerweile wesentlich promimenter. Damit allein lässt sich natürlich noch kein Blumentopf gewinnen. Jemand der bisher noch nie vom einem RSS-Feed gehört hat, wird vermutlich nicht allein aufgrund einer prominenteren Platzierung eines RSS-Buttons einen Newsfeed abonnieren
Aus diesem Grund habe ich an der gleichen Stelle weiterführende Hinweise zum Thema RSS verlinkt, die hoffentlich dazu beitragen, das der eine oder andere Gefallen an den zahlreichen Vorteilen von RSS-Feeds findet.
Sollte die Aktion erfolgreich sein, dürfte ich dies ja als erstes an steigenden Abonnentenzahlen feststellen. Ich bin jedenfalls gespannt.
Apropos prominente Platzierung von RSS-Feeds
Wer seinen RSS-Feed auffällig präsentieren will, kann ja auf eins von 60 der hier angebotenen RSS-Icons zurückgreifen.
Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich begonnen, mich in meinem privaten Umfeld von lokalen E-Mailprogrammen zu verabschieden.
Seit diesem Moment bin in ich ein großer Fan von GMail (bzw. Google Mail, wie es in Deutschland heißt), das für mich zu einem treuen Begleiter im Alltag geworden ist. Was mich an GMail noch immer fasziniert und für mich so wertvoll macht ist, das ich immer und überall Zugriff auf meine E-Mails habe. Dank meines Xda Orbit brauche ich dazu nicht einmal einen PC/Notebook. Außerdem brauche ich mir dank GMail nun keine Gedanken mehr über die Konvertierung meines Mailarchives machen, wenn ich mal wieder von Linuxzu Windowsund zurück hüpfe. Kurz gesagt: Google Mail ist die perfekte Lösung für meinen Alltag.
Bei so viel Liebe zu GMail war es klar, das ich irgendwann auch mal auf den Google Kalender komme. Anfangs war ich skeptisch, ob ein webbasierter Kalender mein verwöhntes Wesen befriedigen kann. Doch schnell wurde mir klar, das der Google Kalender alles erfüllt, was ich mir wünsche und mittlerweile ist er zu einem zentralen Dreh- und Angelpunkt mutiert.
Meine beruflichen Termine werden aus meinem Outlook/Exchange-Kalender in einen separaten Google Kalender synchronisiert. Den kann ich auf Wunsch (beispielsweise im Urlaub), mit einem Klick ausblenden. Alle Geburtstage befinden sich ebenfalls in einem separaten Kalender, vor allem um diese farblich abzuheben. In einem weiteren Kalender pflege ich natürlich noch alle privaten Termine. Zusätzlich habe ich noch Kalender mit den deutschen Feiertagen, mit besonderen Ereignissen (wie Frühlingsanfang, Sommerzeitumstellung, etc.), und mit den Spielpaarungen der Bundesliga (inkl. Ergebnis) abonniert. Das Ganze wird abgerundet von meinem »Remember The Milk«-Kalender.
Alle diese Kalender synchronisiere ich noch mit meinem Xda Orbit. Beidseitig versteht sich, womit ich unterwegs immer den aktuellen Stand in der "Hand habe".
Damit kann ich nun also meine Termine unabhängig vom Betriebssystem verwalten. Auch einen Wechsel zu Linux überlebt dieses Konstrukt problemlos, da sich Google Kalender in Evolution & Co. abonnieren lassen. Bleibt die Abhängigkeit zu Google, die damit natürlich steigt. Deshalb synchronisiere ich auch noch einmal den gesamten Kalender (wie auch meine Kontakte und Aufgaben) zu meinem kostenlosen Exchangekonto.
Noch ein Tipp für alle die den Google Kalender mobil - ohne Synchronisation - verwenden wollen:
Wenn man den Google Kalender in den Einstellungen auf Englisch umstellt, kann man in der mobilen Version des Google Kalenders auch Termine über das sogenannte »Quick Add« hinzufügen. In allen anderen Sprachen ist diese Funktion leider noch nicht verfügbar. Das Ändern und Löschen von Terminen ist aber leider generell noch nicht möglich. Wer das will, kommt um eine Synchronistationslösung nicht umhin.
Ich kann hier an allererster Stelle den Schlecker Online Shop empfehlen. Dort kann man Babynahrung nämlich im praktischen Vorteilspack kaufen. So kosten beispielsweise 5 Packungen Beba HA 1 nur 56.75 Euro. Das ergibt einen Preis pro Packung von 11,35 Euro.
Der Einzelpreis im Laden, wie auch im Online Shop, liegt bei stolzen 12,95 Euro.
Unter dem Strich ergibt sich aus dem Kauf des Vorteilspacks also eine Ersparnis von 8 Euro.
Als Arcor-Neukunde geht es für mich in diesem Punkt um das Prinzip. Ich werde es keinesfalls hinnehmen, das mir mein Internetzugangsprovider vorschreibt, welche Internetseiten ich aufrufen darf oder nicht. Deshalb habe ich natürlich nach einer Möglichkeit gesucht, wie ich die YouPorn-Sperre meines Providers umgehen kann.
Die einfachste und effektivste Lösung ist die Verwendung alternativer DNS-Server Einträge. Ich persönlich kann nur die DNS-Server von OpenDNS.com empfehlen.
Die DNS-Server hinterlegt man in den Eigenschaften der jeweiligen Netzwerkverbindung(en) für das Protokoll TCP/IP. Die IP-Adresse des bevorzugten DNS-Servers ist die 208.67.222.222, die Adresse des alterntiven DNS-Servers die 208.67.220.220.
Nach einem anschließenden Neustart zeigt sich YouPorn auch Arcor-Kunden wieder in »voller Pracht«. Angeblich soll Arcor bereits rechtliche Schritte gegen die Sperrmaßnahme eingeleitet haben.
Wer sich nicht in die Untiefen seines Systems wagen will, oder den DNS-Server aus anderen Gründen nicht verändern kann, kann sich auch mit den - von Arcor nicht gesperrten - YouPorn-Alternativen redtube.com, pornotube.com, timtube.com oder xtube.com vergnügen.
Angefangen hat alles mit dem Kommentar von Maniac, in dem er mich auf die PhonePad-Alternative »TouchPal« hingewiesen hat. Aber was sollte ausgerechnet mir, dem vermutlich grössten PhonePad-Fan auf der ganzen Welt schon passieren? Nachdem mich das viel gelobte »PocketCM Keyboard« schon nicht überzeugt hat, wie sollte das dann eine - mir nur entfernt geläufige - Eingabemethode schaffen?
Zugegeben, »TouchPal« ist gewöhnungsbedürftig, insbesondere wenn einem die Bedienung von PhonePad in Fleisch und Blut übergegangen ist. Aber die Mühe lohnt sich, wie ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen kann. Ich teste »TouchPal« nun bereits seit 3 Tagen und bin mehr als begeistert. Schneller habe ich jedenfalls an meinem Xda Orbit noch keine Eingaben gemacht. Und Phone Pad ist auf meinem auf meinem Xda Orbit bereits deinstalliert.
Auch auf die Gefahr hin das ich Interessierte mit dem folgenden Video eher abschrecke, schaut euch die Möglichkeiten und Vorteile von »TouchPal« am besten selbst an.
Aber bevor es mit dem Video los geht noch 3 Punkte in eigener Sache:
Maniac: Ich bin zwar noch weit entfernt von 300 Zeichen pro Minute, aber bin ich würdig für deine angesprochene Professional-Lizenz? Und wenn ja, wie kann ich mich revanchieren?
Wie schaffe ich es meinen Vornamen korrekt (also mit »accent aigu«) zu schreiben?
Auf meinem Streifzug durch das Web bin ich über diesen Artikel gestolpert, in dem ein Opera Mini Mod 2.06 vorgestellt wird. Die Liste der Features liest sich wie meine eigene Wunschliste für Opera Mini. Denn neben einem integriertem Download- und FTP-Manager, unterstützt der Browser nun auch Tabbed Browsing und bietet die Möglichkeit Text und Bilder in Webseiten zu kopieren/speichern. Eine Suchfunktion rundet das Programmpaket ab.
Einziger Wermutstropfen bei dieser gepatchten Opera Mini-Version: Das gute Stück scheint aus Russland zu stammen und richtig viel Vertrauen kommt da irgendwie bei mir nicht auf. Da warte ich lieber auf das offizielle Release von Opera 9.5 Mobile, der dann hoffentlich auch Flash abspielen kann. Das kann der Opera Mini Mod 2.06 nämlich leider nicht.
Vor wenigen Tagen stand ich Pointui noch recht skeptisch gegenüber. Doch nachdem ich die letzte Nacht, Vollmond sei Dank, nicht wirklich schlafen konnte, hab ich mir Pointui mal näher angeschaut.
Der erste Eindruck ist hervorragend. Pointui ist angenehm anders und bietet einige Möglichkeiten für eine intuitive Bedienung von Windows Mobile-basierten Geräten. Für eine Beta-Version macht die Software schon einen sehr ausgereiften Eindruck. Und da weniger ja meistens mehr ist, ersetzt Pointui bei mir auf einen Schlag Spb Phone Suite, Spb Pocket Plus und Spb Weather.
Doch wo Sonne ist, gibt es meist auch Schatten: Was mich stört ist, das die Oberfläche kaum angepasst werden kann. Ich würde beispielsweise gern den Monatskalender ausblenden und bei einem Klick auf einen Task/Termin direkt zu dem Eintrag kommen. Ich bin mir aber sicher das diese Komfortfunktionen noch kommen werden.
Genug der vielen Worte. Schaut euch Pointui in den Video-Reviews selbst an:
Durch einen Hinweis eines befreundeten Elternpaares sind wir auf den mobilen Windelshop aufmerksam geworden. Der mobile Windelshop, der im Volksmund auch liebevoll Windel-LKW *) genannt wird, bietet Babywindeln, Damenhygiene- und Haushaltsartikel (z.B. Küchenrollen) zu sensationell günstigen Preisen.
Hierbei handelt es sich um sogenannte zweite Wahl, was in diesem Fall heißt, das lediglich irgendwelche Aufdrucke auf den Windeln nicht korrekt sind. Ein falsch herum gedrucktes Bärchen mit drei statt zwei Augen kann man aber beim Blick auf das Sparpotential leicht verschmerzen. Abgesehen von solchen Fehldrucken sind die Windeln nämlich absolut tadellos.
Wie viel kann man nun sparen?
Der rechnerische Preis für eine Windel vom mobilen Windelshop beträgt 10 Cent (7,00 Euro für 70 Stück). Greift man zur Schlecker Hausmarke (Babysmile), kostet eine Windel rechnerische 15 Cent (6,79 Euro für 46 Stück). Windeln vom Marktführer Pampers kosten gar satte 23 Cent (11,99 Euro für 52 Stück) und im besonders »günstigen« Vorteilspack sogar 1 Cent mehr, nämlich stolze 24 Cent (19,49 Euro für 80 Stück).
Die Ersparnis gegenüber dem Kauf im Drogeriemarkt um die Ecke liegt also bei maximal 58,3% und minimal 33,3%. Wer da nicht zuschlägt, ist selbst Schuld oder hat einfach zu viel Geld.
Wann ist der mobile Windelshop in meiner Nähe?
Leider sucht man Hinweise zu Terminen und Standorten auf der Webseite des Unternehmens vergebens. Auf eine entsprechende Anfrage erhält man diese dann aber sehr schnell zugesendet. Ich habe diese Liste mal hier bereitgestellt.
*) Ich persönlich finde Pampers-Bomber treffender.
Wenn ich meine aktuellen Einträge im Google Reader so anschaue, sehe ich eine ähnliche Welle auf die Blogosphäre zukommen, wie vor einem Jahr, als Mister Jobs das iPhone vorgestellt hat. Zugegeben, das iPhone hatte auch seine positive Auswirkungen auf das mobile Leben, die glücklicherweise auch von anderen Herstellern aufgegriffen wurden.
Die Rede ist natürlich vom MacBook Air, dem dünnsten Notebook der Welt. Vielleicht müsste man das MacBook Air wirklich differenzierter betrachten und sich fragen, was die anvisierte Zielgruppe von Steve Jobs ist, aber so viel Mühe gebe ich mir bei dieser Watschn nicht. Ich sage jetzt mal einfach, warum das Ding meiner Meinung nach Müll ist, den ich mir garantiert niemals zulegen werde. Wenn ich mit diesen Argumenten andere von einem Fehlkauf abhalten kann, soll es mir Recht sein.
Das absolute Killer-Argument: Der Akku ist nicht austauschbar. Wer die Akkus von Apple kennt, weiß das ich nicht lüge wenn ich sage, das die meisten MacBook Air-Nutzer schon nach wenigen Monaten nicht mehr ohne Netzteil arbeiten können. Wir notieren: Das Netzteil gehört in den MacBook Air-Rucksack.
Dummerweise hat das MacBook Air auch nur einen einzigen USB- und keinen einzigen Firewire-Anschluss. Das heißt, wenn das extra zu erwerbende optische Laufwerk angeschlossen ist, besteht keine Möglichkeit mehr, eine externe Festplatte, eine externes Eingabegerät (Tastatur oder Maus), ein Headset, eine Digitalkamera, eine Webcam oder auch ein Mobiltelefon zum Synchronisieren anzuhängen. Wir notieren: Ein USB-Hub + Netzteil gehört in den MacBook Air-Rucksack.
Wie eben bereits erwähnt, benötigt man für das MacBook Air ein zusätzlich zu erwerbendes optisches Laufwerk, um noch auf die guten alten Silberscheiben zugreifen zu können. Aber aus der Sicht von Apple gehören die ja seit gestern der Vergangenheit an. Echt Klasse wie schön es Apple versteht, die fehlenden Features als Vorteil zu verkaufen. Wir notieren: Ein externes optisches Laufwerk gehört in jedem Fall in den Rucksack.
Auf einen Ethernetanschluss hat Apple übrigens aus Platzgründen ebenfalls verzichtet. Das heißt aber auch, das man mit dem MacBook Air auch im Jahr 2008 leider in vielen Situationen auf den Zugang zum Internet verzichten muss. Naja, Steve wird schon wissen was die Welt braucht. War doch bisher immer so. Wer dennoch einen Ethernetanschluss benötigt, kauft sich einfach den von Apple angebotenen USB-Ethernetadapter. Wir notieren: Der USB-Ethernetadapter muss unbedingt in den Rucksack.
Für das dünnste Notebook der Welt, braucht man also einen recht großen Rucksack um in jeder Situation produktiv arbeiten zu können. Mit Sicherheit gibt es noch mehr Punkte die gegen das MacBook Air sprechen. Allen voran wäre hier der Preis von mindestens 1700 Euro zu erwähnen. Diese Aufzählung soll aber für den Moment reichen.
Das vermutlich nervigste Übel in den Weiten des Internet ist die Werbung. Spätestens dann wenn vor lauter bunt blinkender Werbung der eigentliche Inhalt nicht mehr zu erkennen ist, geht der Versuch die Kosten des Webauftritts durch Werbung zu finanzieren zu Lasten der Lesbarkeit und Usability der Webseite. Wie sehr einige Webseiten es mit der aufdringlichen Platzierung von Werbebotschaften übertreiben, zeigen die Screenshots einiger großer deutscher Webseiten am Ende des Artikels.
Doch es gibt Abhilfe und um die soll es in diesem Artikel gehen. Heute möchte ich also den besten Werbeblocker der Welt, für alle, in der Windows-Welt beheimateten Browser vorstellen. Durch die Filterung auf Systemlevel-Ebene blockt das Programm aber nicht nur Werbung auf Webseiten, sondern verhindert auch die Anzeige von Werbebannern in Programmen wie ICQ, Kazaa, Bearshare und allen anderen Anwendungen die innerhalb ihrer Programmoberfläche Werbung einblenden. Da es nur ein Programm gibt, das all diese Funktionen bietet, wissen die Fachleute auch bereits welche Software ich meine.
Auch wenn mir bei meiner Umzugsmeldung mitgeteilt wurde, das mir HanseNet meinen DSL-Anschluss nur mit maximal 1,5 MBit bereitstellen kann, schlug ich im Mai 2007 zu und war bis zum vor 10 Tagen auch glücklich mit dieser Entscheidung. Nicht nur die kurzen Kündigungsfristen, sondern auch das attraktive Produktportfolio machte mir diese Entscheidung leicht. Abgesehen davon gab es schlicht und ergreifend einfach keinen anderen Anbieter. der bereit war mir bei 8 Kilometer Leitungslänge DSL zu garantieren. Ich war also seit Mai 2007 glücklich mit meinem Alice DSL-Anschluss. Wie gesagt, ich war glücklich! Was war passiert?
Eigentlich wollte ich zu meinem DSL-only Anschluss nur ISDN geschaltet haben, um in den Genuß eines "echten" Festnetzanschluss zu kommen. Aber irgendwas ist hier total schief gelaufen. Das erste Problem war, das es HanseNet versäumt hat, mir bis zum versprochenen Anschlusstermin den NTBA zu schicken. Ich konnte also, unabhängig davon ob der Anschluss nun korrekt geschaltet wurde nicht telefonieren. Dieser Umstand führte auch in der Störungsannahme zu leichten Irritationen und man versprach mir sofort eine Nachsendung zu veranlassen. Doch leider ist auch diese Nachsendung bisher nicht bei mir eingetroffen,weshalb ich weiterhin nicht mit meinem Telefonanschluss telefonieren kann.
Als wäre das noch nicht genug, fällt 4 Tage nach dem Anschlusstermin meines ISDN-Anschlusses mein DSL komplett aus. Ich durfte also wieder mit der Alice Störungsannahme telefonieren, die mir dann nach mehreren Telefonaten folgenden Satz an den Kopf schmetterte: »Ich les Ihnen mal vor, was die Kollegen hier vermerkt haben: Entstörung nicht möglich. Bitte Kündigung anbieten!«
Es bleibt fraglich wieso Alice nicht in der Lage ist den DSL-Zugang, der eigentlich seit Mai 2007 "reibungsfrei" funktioniert hat, zu entstören. Eine Antwort habe ich hierauf leider nicht erhalten. Klar sind 8 Kilometer Leitungslänge für DSL nicht gerade Idealvoraussetzungen. Aber es hat ja mal funktioniert. Da mir ein Telefonanschluss ohne DSL nichts nutzt, und mir weiterhin der NTBA für meinen ISDN-Zugang abgeht, habe ich heute die Kündigung meines Telefon- und Internetanschlusses bei Alice abgeschickt und im gleichen Atemzug bei Arcor beauftragt. Zumindest bisher ist Arcor in der Lage mir auch DSL zu schalten, auch wenn bereits bei der Auftragserteilung im Internet angedeutet wurde das es sein kann, das mir nur 1 MBit zur Verfügung stehen werden. Für das reine Surfen ist das ausreichend und zumindest kostet mich der Komplettanschluss bestehend aus Telefon- und Internet-Flatrate bei Arcor auch nur 29,90 Euro (allerdings mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten). Ein weiterer Nachteil gegenüber Alice ist die fehlende Mobile Option, die ich sehr gern genutzt hätte.
Alles in Allem erinnert mich das an meine Leidensgeschichte mit o2, die jedoch ein positives Ende gefunden hat. Eigentlich hätte ich es wissen müssen. Wenn man bedenkt das die spanische Telefónica, zu der auch o2 gehört, über die Kapitalgesellschaft "Olimpia" 43% der Anteile der Telecom Italia hält, zu der wiederum HanseNet gehört. Eigentlich war klar das sich die Geschichte irgendwie wiederholen muss.
Nun gut, ich warte also auf die Schaltung meines Arcor-Anschlusses und stell mich auf weitere Überraschungen ein.
Ich bin René Fischer und das ist mein Weblog in dem ich vor allem über (technische) Themen meines Alltags, insbesondere aus den Bereichen Mobile Computing und Web 2.0, sowie über das eine oder andere Fundstück aus dem Netz schreibe.